Flachdächer prägen den modernen Schweizer Bau: Sie tragen Solaranlagen, Begrünungen und Terrassen. Dass darunter alles dicht bleibt, ist die Arbeit der Flachdachbauer, heute offiziell Polybauer mit Fachrichtung Abdichten.
Was macht ein Flachdachbauer?
- Abdichten: Bitumenbahnen schweissen und Kunststoffbahnen verlegen, damit kein Tropfen Wasser eindringt.
- Wärmedämmung: Dämmschichten fachgerecht aufbauen, ein zentraler Beitrag zur Energieeffizienz.
- Details ausführen: Anschlüsse, Durchdringungen und Dachränder sind die Stellen, an denen sich Qualität zeigt.
- Nutzdächer bauen: Unterkonstruktionen für Solaranlagen, Begrünungen und Terrassenbeläge erstellen.
Der Beruf belohnt exaktes Arbeiten: Ein dichtes Dach sieht niemand, ein undichtes alle.
Ausbildung
Die Grundbildung läuft über die Polybau-Berufe (Fachrichtung Abdichten) und dauert drei Jahre bis zum EFZ. Viele Fachkräfte steigen auch über Praxis ein und qualifizieren sich mit Kursen weiter, etwa fürs Schweissen von Bitumen- und Kunststoffbahnen.
Karriere und Perspektiven
Solarpflichten und die Verdichtung nach innen sorgen für stetig mehr Flachdachfläche. Erfahrene Abdichter entwickeln sich zum Vorarbeiter oder Bauführer Gebäudehülle und gehören zu den gefragtesten Spezialisten am Bau.
Flachdach-Stellen bei Kobot
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Häufige Fragen
Wie heisst der Flachdachbauer-Beruf offiziell?
Polybauer EFZ mit Fachrichtung Abdichten. Umgangssprachlich sind Flachdachbauer oder Abdichter gebräuchlich.
Welche Materialien verarbeiten Flachdachbauer?
Vor allem Bitumenbahnen, die mit dem Brenner verschweisst werden, und Kunststoffbahnen, die verklebt oder verschweisst werden.
Warum hat der Beruf Zukunft?
Flachdächer boomen wegen Solaranlagen, Dachbegrünungen und verdichtetem Bauen. Gute Abdichter sind entsprechend gesucht.